Völlig vernetzt – Virtueller Info-Nachmittag

»Die tollen Geräte, sie wirken so harmlos,
Doch mach ich was falsch, dann geht der Alarm los
Die ganze Straße, das wollte ich nicht,
Die ist auf einmal ohne Licht«,
sang Udo Jürgens 2008 und beschreibt damit sehr treffend meine Ängste vor unserem neuen Format „Wir bringen die FCS nach Hause“.

Doch alles gar nicht so schlimm.
Als ich mich um 13 Uhr einlogge, schaue ich in den Garten von einer interessierten Familie. Während ich dem Small-Talk zwischen den ersten Teilnehmer*innen zuhöre und die Einspieler (noch einmal) ausprobiere, legt sich meine Anspannung.
Die steigt wieder, nachdem sich unsere Moderatorin Julia tontechnisch kurz verabschieden muss. Ich mache das, was ich in so Situationen immer mache, einfach mal drauflos reden und es klappt.
Julia ist schnell wieder in der Konferenz zurück und wir zeigen den tollen Kurzfilm unserer ehemaligen Schüler David und David (timestudios).
Henning beginnt – live – mit dem pädagogischen Teil und erläutert die Prämissen der U-Gruppen. Danach holt Julia Catarina und Philipp mit ins Boot unsere Schulsprecher. Sie erzählen immer – auch nach den folgenden Teilen von Birgit und mir – wie sie die jeweiligen Stufen (U, 1.-3. Jg. / M, 4.-6. Jg. / OA 7.-9. + 10. Jg.) erleben.
Ihre Beiträge zeigen auf, warum es sich lohnt Schüler, Elternteil oder Lehrperson an der FCS zu sein: Der dauernde Dialog und die konstruktive Auseinandersetzung mit sich selbst und der Welt, lassen uns täglich (immer weiter) lernen, lassen uns offen, kritikfähig und kreativ bleiben.
Iris und Julia erklären später noch einmal die Elternsicht und auch die elementare Eltern-Mitarbeit. Die Eltern sind hier nicht nur einmal im Jahr zum Elternabend vor Ort. Gerade in den Stufen U und M sind sie oft täglich da und prägen das Schulleben ihrer Kinder mit – durch Ideen und tätige Mithilfe (wie beim Bauwochenende oder den Elternangeboten).
Dann kommt der spannendste Teil, die Eltern stellen Fragen. Man verspürt, dass die FCS ein sehr komplexes Gebilde ist – aber auch, dass sich vor allem Menschen für unsere Schule interessieren, denen die oben ausgeführten Punkte – Offenheit, Dialog, Kreativität… – bereits heute wichtig sind.
Schon lange bin ich nicht mehr aufgeregt, sondern jetzt nur noch erfreut. Wir verabschieden uns – hoffentlich nicht für lange – von den Teilnehmer*innen und bleiben noch in der Konferenz. Einerseits um uns schon für die zweite »VK« rund eine Stunde später einzustimmen, andererseits um uns bei Catarina und Philipp zu bedanken – die für die atmosphärischen Beiträge gesorgt hatten.
Am Abend ziehen wir Bilanz und werden weitere Menschen in dieses Format einladen – aber immer noch hoffen, dass wir im Dezember oder Januar auch einen realen Einblick bieten können.
Wir hoffen also – wie so viele – auf den Lockdown light und dass wir alle gesund bleiben.
Und bedanken uns für eure Fragen – und freuen uns, euch (dann real) wiederzusehen.

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