Das Praktikum: rein ins (Berufs-)Leben

Unterricht findet auch »draußen« statt – egal, ob Bauernhof, Museum oder eben Betrieb. Wir wollen sehen, wie wirklich gearbeitet wird. Raus aus der Schule, rein ins Leben. Die größte Herausforderung bilden dabei sicher die Praktika. Vier absolvieren die Schüler*innen in O und A.
Eine weitere Säule der FCS-Pädagogik – diesmal fast ganz ohne Lehrpersonen. Sie kommen nur einmal zum Praktikumsbesuch vorbei. Und sehen sich danach – mit allen anderen Schüler*innen – die Praktikumspräsentationen an.

Hund, Katze, Meerschweinchen

Toms Praktikum, 7. Schuljahr

Ein Auszug aus rund zehn Seiten Praktikumsbericht

»Das hast du alles sauber gemacht? Da hast du fünf Euro Praktikantengeld!«, sagt ein Mann zu mir und drückt mir einen Schein in die Hand. Das war das witzigste Erlebnis meiner bisherigen Praktikumszeit. Ich glaube, ich werde das Geld morgen in die Spendendose des Tierheims legen.
Neben den normalen Tätigkeiten (heute mussten die Draußengehege von Kot und anderem Dreck gereinigt werden)

konnte ich beobachten, wie die Tierfutterspenden für die Hängebauchchweine geliefert wurden. Der REWE Supermarkt in Gräfenhausen liefert diese immer einmal die Woche. Dabei habe ich erfahren, dass die Schweine lieber Obst essen als Pilze, sagte mir Kai, mein Praktikums-Betreuer und hier als Tierpfleger angestellt. Warum, weiß ich noch nicht, dass werde ich versuchen, morgen herauszufinden…

»Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.«

J. W. v. Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre

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