Abschlüsse und Noten


Fast unbemerkt – auf jeden Fall für die Außenwelt – absolvieren die Schüler*innen des 9. Jahrgangs den für uns wichtigsten Abschluss – den »FCS eigenen Abschluss«.

Hier zertifizieren wir ihnen die uns wichtigen Fähigkeiten: Selbstständigkeit, Soziales Lernen, Selbstreflexion, Problemlösekompetenz, Ambiguitätstoleranz, Rollendistanz und -übernahme … und ihr besonderes Engagement.

Ohne Stock und Zahl

Warum wir mit Lob und nicht mit (Noten-)Druck arbeiten!

Die Abschlüsse

BOA … ist ein Ausruf – an der FCS verbirgt sich hier auch eines der Abschlussprofile. 
Als »genehmigte Ersatzschule« vermitteln wir … den Berufsorientierten Abschluss (BOA), den Hauptschulabschluss (HSA), den qualifizierenden Hauptschulabschluss (QHSA), den Realschulabschluss (RSA) Die Prüfungen (HSA, QHSA, RSA) finden innerhalb der zentralen Abschlussprüfungen für Nichtschülerinnen und Nichtschüler statt.
Nicht staatlich anerkannt ist der Lebenspraktisch orientierte Abschluss. Mit ihm wollen wir Schüler*innen für die die anderen Abschluss-Schubladen nicht passen, ein Zertifikat mitgeben, dass der Einrichtung oder dem Arbeitgeber umfassend Auskunft über die Talente des Absolventen / der Absolventin geben.

(Fast) ohne Noten

Die im Moment am meisten zitierten Quellen gehen davon aus, dass es bis zu Beginn des 9. Schuljahres keine Noten braucht. Noten erscheinen zudem als höchst subjektiv und dadurch als ungerecht. Auch setzen Noten Kinder und Jugendliche unter Druck. Ist das notwendig?
Bei uns gibt es Noten erst ab dem 9. Schuljahr. Dies wurde im Konzept der Sekundarstufe (O & A) in den 90er Jahren so festgeschrieben.
Bis zu diesem Zeitpunkt brauchen wir – und auch die meisten Schüler*innen – keine Ziffern-Zeugnisse.
Haben wir doch in allen Stufen und Anlässe passende Feedback-Systeme konzipiert. Diese reichen vom Entwicklungsbericht, über das Zertifikat bis hin zum Abschlussgespräch.

Hier haben wir versucht, unsere Sicht auf Noten zu notieren – und unsere Feedback-Methoden zu begründen.
Viel Spaß beim Lesen!

»Haben Sie den Mut Ihren eigenen Weg zu suchen.«

Lehrer John Keating – im „Club der toten Dichter“

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