Wer formt das Lernen?

Arbeiten die Lehrpersonen an der FCS daran, sich überflüssig zu machen? Der mathetische Blick – von den Schüler*innen aus – enthebt natürlich nicht den Blick auf die Realität in unserer Gesellschaft. Schlüsselqualifikation sind gefragt – vor allem Teamwork und Bereitschaft das erlernte Wissen zu teilen.

Und welche Lern-Wege kreuzen wir hier an der FCS?

Es gibt keinen vorgeschriebenen Lernweg, sondern laufenden Dialog zwischen Lernenden und Lehrenden. Jede und jeder findet so viele, statt nur einen Lernweg. Man braucht sich einfach nur umzuschauen. Die neuen Medien werden. Viele Schulen setzen in Zeichen des Digitalpaktes auf die Neuen Medien. Andere hinterfragen diese sehr kritisch.
Wir sind der Überzeugung, dass beides geht. Lernen mit Kopf und Hand! Wir haben viele Werkstätten in denen gemalt, gesägt, genäht oder Musik gemacht werden kann. Aber auch mit Tablet und Co. kann man kreativ sein, tolle Filme drehen, Hörspiele aufnehmen oder Poster gestalten.

Diskussionsbeiträge

Gerade diskutieren wir in der Schulgemeinde – das sind Schüler*innen, Eltern und Lehrpersonen – intensiv über neue Medien.

Hier lesen Sie zwei Zitate aus interessanten Büchern zum Thema.

Richard David Precht

„Das Bildungssystem soll unsere Kinder befähigen, sich in der zukünftigen Welt gut zurechtzufinden. (…) 
Die Technik beherrschen sie meist schon von selbst. (…) 
Sie müssen sich in einer Welt, in der die Technik eine immer größere Rolle spielt, orientieren können. (…) 
Sie müssen das, was sie als Mensch und Individuum ausmacht, kultivieren!“
(aus seinem Buch „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“)

Und genau hier setzt unser schulinterner Dialog an. Derzeit denken wir unser schon 2007 formuliertes Medien-Konzept weiter.

Tanja und Johnny Häusler

„Jede Hoffnung auf elterliches Medien-Nutzungs-Reglement des Netzgemüses ist dahin, wenn das erste Smartphone ins Spiel kommt.
Unsere Eltern wussten auch nicht, was sich am Nachmittag im zweiten Hinterhof abspielte und wir wir uns tatsächlich herumtrieben, wenn wir behaupteten, am Bolzplatz zu sein.
Im Gegensatz zu ihnen bleibt uns immerhin das Smartphone, mit dessen Möglichkeiten wir diskret dranbleiben können, ohne zu nerven oder zu stören.“
(aus ihrem Buch „Netzgemüse“)

Wir denken deshalb im Verbund – etwa bei einem Medien-Schüler*innen-Elternabend in den O-Gruppen.

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