Der Dialog

»Dialog« leitet sich von διάλογος diá-logos, dem »Fließen von Worten« ab.
Das Gespräch beschreibt innerhalb der Schulgemeinde den höchsten Wert. Und steht deshalb mal klar und eindeutig, mal zwischen den Zeilen beständig im Zentrum unseres Denken und Handelns.

Die Schüler*innen nehmen Unterschiede wahr: Sie lernen sie zu akzeptieren und voneinander zu profitieren. Die Lehrpersonen haben wie an kaum einer anderen Schule die Gelegenheit miteinander zu arbeiten und gemeinsam Ziele zu verwirklichen. Die Eltern sehen ihre Kinder, wie sie in der Schule wachsen und manchmal sogar über sich hinauswachsen. Und die Eltern sind das Fundament, nicht nur, weil sie sie gegründet haben, sondern weil sie die FCS bis heute tragen.

Über den beständig gepflegten Dialog entwickelt sich die Schule und entwickeln sich alle Beteiligten.

Konfliktbewältigung

Gerade in diesen Zeiten, in denen die Vorstellungen in der Gesellschaft so weit auseinandergehen ist der Dialog so wichtig. Deshalb hegen und pflegen wir ihn – auch und gerade dann, wenn es einmal schwierig wird.

Weiterbildung

Wo Menschen zusammenleben, gibt es auch Konflikte. Wenn sie eskalieren, spricht man schnell von Mobbing. An der Freien Comenius Schule versucht man in solchen Fällen »ohne Anklage« vorzugehen. Viele Lehrpersonen haben eine Fortbildung in dem bekannten Verfahren »No blame approach«.
Aktuell gibt es eine »Miteinander-Arbeitsgruppe«: Sie stellt den
Präventionsgedanken an erste Stelle und veranstaltete schon einen schulweiten Aktionstag. Aber die Aus- und Fortbildung auf diesem Gebiet geht immer weiter.

Streitschlichter

In den O-Gruppen gibt es schon seit Jahren eine Streitschlichtungseinrichtung – den sogenannten »TeenCourt«. Zwei Schülerinnen und zwei Schüler und eine Lehrperson helfen, wenn es größere Konflikte gibt. Das Interesse bei den Schüler*innen für das Soziale Lernen ist so groß, dass unsere Kolleginnen Beate und Sabina das Streitschlichtertraining konzipiert und weiterentwickelt haben.

»Jeder sollte seine Chance bekommen.«

Richard von Weizsäcker

Die Kunst des Feedbacks

Feedback in der motivierenden Form des »Zurückfütterns«. Die jährlichen Elterngespräche, die Entwicklungsberichte, die persönliche Lernberatung, die Schullaufbahnberatung – alle haben nur ein Ziel, die Stärkung des Selbst-Vertrauens. Man spürt in vielen Situation den Stolz und die Anerkennung, die den Kindern und Jugendlichen zuteil wird. Die FCS würdigt dies im 9. Schuljahr mit einem eigenen Abschluss – dieser integriert innerhalb der O-Stufe die Arbeit in den selbst gegründeten Schulfirmen, im Sozial-Ökologischen Projekt und an einer umfangreichen Facharbeit.

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