FCS Corona-Notizen: Wie geht es den Schülern?

Seit März ist alles anders, Schule findet plötzlich zu Hause statt und in Gesprächen mit Schülern der FCS haben wir gemerkt wie gut es ist, dass selbstständiges und organisiertes Lernen an unserer Schule schon immer gefördert wird. Heute berichtet Paula, 15 Jahre alt und Schülerin in der O (9. Klasse) von ihrem neuen Alltag in Corona-Zeiten.

„Es ist schon anders, sich plötzlich so ganz selbst organisieren zu müssen – aber zum Glück können wir immer unsere Lehrer anrufen oder mit ihnen chatten und beim Mentorenprogramm können wir mit Video-Chat einmal die Woche erzählen, wie es läuft und wie es uns geht. Aber irgendwie hat es auch was Gutes – man lernt viel dabei, wenn man sich zum Beispiel online selbst seine Quellen suchen muss und das kann man auch für die Zukunft mitnehmen. Am Ende der Woche bekommen wir immer einen neuen Plan und die Aufgaben können wir uns dann relativ frei über die Woche aufteilen. Wir haben nicht zu viel Aufgaben und da es ja auch sonst nicht viel zu tun gibt, passt das immer gut.

Am Anfang war das Lernen zu Hause nicht ganz leicht, aber jetzt habe ich mich gut daran gewöhnt und wenn mir Aufgaben doch mal schwer fallen, wie zum Beispiel in Mathe, dann verabrede ich mich mit Freunden zum Skypen und wir lernen gemeinsam und tauschen uns aus. Mein Bruder ist in der 7. Klasse auf der FCS, da können meine Eltern noch helfen, bei mir wird es schon schwieriger. Ich lerne aber auch mit meinen Bruder, deutsch ist jahrgangsübergreifend und da machen wir was zusammen.

Tägliche Trainingseinheiten gehören für Paula zum Alltag und geben ihr Struktur.

Dadurch, dass ich Leichtathletik auf Leistungsniveau trainiere und sechs Mal die Woche Training habe, bin ich sowieso sehr strukturiert. Ich mache morgens eine Trainingseinheit, natürlich zur Zeit zu Hause oder auch mal im Wald, dann erledige ich die Schulaufgaben und nachmittags habe ich eine zweite Sporteinheit. Ab fünf, sechs Uhr abends bin ich dann fertig. Das gibt mir Struktur, vielleicht würde ich sonst auch in ein Loch fallen. Wenn ich mal sehr viel zu tun habe, schreibe ich mir morgens ein To-do-Liste, dann bin ich noch motivierter, aber normalerweise habe ich das alles im Kopf.

Auch wenn ich mit Freundinnen geskypt habe oder mit meiner Klasse online Konferenzen hatte: Ich freue mich darauf, wenn die Schule wieder los geht. Am meisten freue ich mich auf meine Freunde und das alles einfach wieder leichter und strukturierter wird.“

Training in den eigenen vier Wänden statt im Stadion – Paula hofft, dass sich auch das bald wieder ändert.

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