„Something’s comin‘ up“, …

… formulierte es Barry Manilow vor genau 50 Jahren auf seinem zweiten Album.
„Da ist etwas da“ (Übersetzer) – oder noch besser „da erwächst etwas“ – seit 2019 – ein Schüler*innen-Austausch zwischen der Vester Skerninge Friskole und unserer Schule.
Wir sind also im dritten Durchgang und wieder Manilow auf dem gleichen Album: „Home again“ und nehmen uns Zeit zurückzuschauen auf nun sechs Wochen Begegnungszeit und herausgekommen sind „Good News“.
Die Gruppen, die sich auf ihrer jeweiligen Zweitsprache verständigen mussten, sind zusammengewachsen und so floß am Freitag auch die ein oder andere Träne.
Vorausgegangen war eine Woche, in der wir das Konzept auf eine neue Stufe gehoben haben. 
Zum ersten Mal fuhren Schüler*innen aus zwei Stufen – dem 6. und 7. Jahrgang – nach Dänemark und fungierten als „Hosts“.
Die gesamte Austauschgruppe v-skerninge-Friskole/FCS war so alterstechnisch homogener.
Das machte aber andererseits die Planung aufwendiger und abspracheintensiver – nicht alles ging glatt, es war manche Herausforderung und auch Zumutung dabei.
Ich selbst habe gemerkt, dass oder eigentlich tri-lingualer Unterricht in der heutigen Zeit verhältnismäßig einfach vorzubereiten ist.
Ich versuchte mein Lieblingsthema „Lernen“ darzustellen, aber manchmal kam mir die Schüchternheit beider Gruppen dazwischen. Hier half übrigens die Anwesenheit von 8ern und 9ern, die sich kongenial auf der Zweitsprache einschalteten und vermittelten.
Auch Lieder – eines meiner weiteren Lieblingsthemen – sind für Teenager wirklich eine Herausforderung. 
In einer Deutsch-Dänisch-Stunde wollte ich wissen, ob es deutschsprachige und dänischsprachige Songs gibt, die die Jugendlichen zum Nachdenken bringen.
„Ich hasse deutsche Lieder“ oder „ich kenne keine Songs auf dänisch“ kam es von Einzelnen, aber es gab auch Überraschungen etwa den dänischen Song „Stop“ der zwölfjährigen „Naya“, mit der sie den „Melodi Grand Prix“ gewann und der sich mit Mobbing auseinandersetzt.
Auch das Theaterstück „Wutschweiger, dem offensichtliche Kranichstein-Bezüge innewohnen, stellte eine Herausforderung dar. Ich glaube aber die einfühlsame, englisch-sprachige Nachbereitung mit Staatstheater-Vermittler Ali Napoé hat vieles klarer und eingängig gemacht.
Und auch am Donnerstag gab es eine Zumutung – ich hatte nicht gedacht, dass ein Gang vom Bürgerpark über die Mathildenhöhe zum Herrngarten ein hartes Stück Arbeit für Jugendliche bedeutet.
So fanden zwar Einzelne einen Fernseher (kein Witz) aber nicht heraus, wer eigentlich der gebeugte Mann auf der Mathildenhöhe ist (Karl Krolow), wer der „Heiner“ ist und wo er sich versteckt oder von wo aus man den am weitesten reichenden Blick in Darmstadt hat (vom TK Maxx kann man bis zur „Nordsee“ schauen;-).

Was aber geklappt hat, war dann am Abend das tolle von den Eltern des 6./7. Jg. vorbereitete, kulinarische Abschlussfest: Lækkert.

Wir haben also jede Menge tolle und bereichernde Erfahrungen gemacht – die Austausch-Idee trägt und bringt die Schule voran.
Details sind natürlich immer zu verbessern, so dass das neue Konzept in zwei Jahren, natürlich nuanciert noch weiter verbessert, in die vierte Runde startet.

Bevor es nun auch in diesem Beitrag, diesmal nach Klaus Hoffmann, heißt: »Tschüss, tschüss, bleib gesund, Tschüss, tschüss, Schreib mir mal, was du machst und …wie es dir geht!« oder dänisch „Hej hej“.
Bis dahin haben wir aus den Eindrücken wieder ein paar Fotos zusammen- und in die folgende Galerie und einen Mini-Film eingestellt.

Hochkantige Eindrücke …

Abschiede hier und da….
Film-chen

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